Deutsche mit mehr Zuversicht ins Alter

Die Generation 40 plus befindet sich im Wandel. Sie gewinnt an Zuversicht, neue Perspektiven zählen. Erwerbstätigkeit und Aktivität haben ein ehemals großes Ziel abgelöst. Eine Konstante aber bleibt.

Die Angst vor dem Älterwerden ist zunehmend passé. Das geht aus dem aktuellsten Deutschen Alterssurvey hervor. Mehr noch: Zuversicht und Zufriedenheit steigen. Die Generation 40plus fühlt sich grundsätzlich wohler, fitter und aktiver.

So spielt speziell die Arbeit im Ruhestand eine immer wichtigere Rolle. Mittlerweile arbeiten beinahe doppelt so viele Rentner wie noch 1996. Ruhestand bedeutet nicht mehr zwingend ein Ende der Erwerbstätigkeit.

Und so verliert auch die Frührente als großes Ziel zusehends an Wert. Nur noch rund 16 Prozent gaben während der Studie 2014 an, mit 60 oder sogar früher in Rente gehen zu wollen. 1996 lag der Anteil noch bei über 50 Prozent. Auch die Anzahl der erwerbstätigen 60- bis 65-Jährigen ist seit 1996 deutlich angestiegen.

Ehe verliert an Bedeutung, Familie bleibt große Konstante

Bildung spielt dabei eine ebenso wichtige Rolle wie bei der Gesundheit im Alter. So sind gebildete Senioren nicht nur häufiger erwerbstätig als Geringqualifizierte, sie fühlen sich auch deutlich gesünder als Menschen mit niedriger Bildung, treiben häufiger Sport.

Die Ehe dagegen verliert an Bedeutung. Während die Zahl der Unverheirateten und Geschiedenen allgemein wächst, sinkt jene der verheirateten Paare gerade bei Jüngeren. Eine Konstante bleibt wiederum die Familie. Denn wenngleich Kinder und Eltern häufig weiter voneinander entfernt leben als früher, beschreiben Eltern ihre Beziehung zum Nachwuchs als gut und lebendig, den Kontakt als rege.

Weitere Informationen zum seit 1996 durchgeführten Deutschen Alterssurvey zur Lebenssituation von Menschen zwischen 40 und 85 Jahren finden Sie unter:

Quelle: welt.de