Silver Worker: Geistig fit dank Arbeit im Rentenalter

Topmanager und Unternehmer suchen nach der Pensionierung die Herausforderungen des Arbeitslebens. Derselbe Trend macht sich in der übrigen Bevölkerung breit. Silver Worker haben Hochkonjunktur. Die Gründe für die Arbeit im Ruhestand - und Vorteile - sind vielfältig.

Die Rente soll nicht das Ende sein. Berufstätigen, gerade Topmanagern und Unternehmern, genügt es nicht mehr, sich mit 60 oder 65 Jahren in den Ruhestand zu verabschieden. Sie, die sogenannten Silver Worker, wollen weiterarbeiten und produktiv bleiben.

So ermittelte die Studie „80 ist das neue 60“ der Schweizer Großbank UBS im Zuge ihrer Befragung von 2.300 wohlhabenden Amerikanern, dass viele bis mindestens 70, sogar bis 75 aktiv am Arbeitsleben teilnehmen möchten.

Arbeit als Erfüllung - im Ruhestand

Diese Entwicklung beschränkt sich nicht auf Topmanager. Laut Deutschem Institut für Wirtschaftsforschung hat sich die Zahl der Erwerbstätigen im Rentenalter zwischen 2001 und 2011 verdoppelt. 2014 wurden 1,2 Millionen Silver Worker gezählt.

Für sie ist Arbeit Erfüllung, keine Pflicht. Dank ihr erfahren sie im Rentenalter Wertschätzung. Zudem hilft sie, soziale Kontakte zu pflegen, erhöht die Flexibilität. Immer neue Herausforderungen halten Silver Worker geistig fit und gesünder. Hinzu kommt die finanzielle Entlastung, die der Angst vor Altersarmut entgegentritt.

Alt und Jung ergänzt sich

Und Unternehmen profitieren. Dank ihrer Erfahrung bleiben Silver Worker in Krisensituationen gelassener. Sie reflektieren besser als die jüngeren Generationen, stellen dank Teilzeitarbeitsmodellen wie Boschs Management Support GmbH gleichzeitig keine Konkurrenz für sie dar.

Junge und erfahrene Arbeitskräfte ergänzen sich zum Wohle des Unternehmens. Zwar ist es in Deutschland nicht einfach, im Ruhestand weiter zu arbeiten, ein Trend ist dennoch erkennbar. Ein Trend, weg von der sofortigen Rente, hin zu einem Mix aus Arbeit und Freizeit. Bei dem die Freizeit im Laufe der Jahre eine immer größere Rolle einnimmt.

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Quelle: Manager Magazin